American Pop - eine Filmempfehlung
Ralph Bakshi ist in der Filmszene bekannt als der Regisseur für gut gemachte Animationsfilme. Er läutete mit Filmen wie Heavy Traffic oder Hey Good lookin’ eine Art neuen Realismus ein. Die Protagonisten seiner Geschichten bewegen sich immer im Zwielicht menschlicher Natur. Es gibt keine Helden, keine Bösewichter, keine heile Welt aber auch keine durch und durch schlechte.
Die Geschichte von American Pop handelt von einer jüdischen Einwandererfamilie deren Leben über vier Generationen hinweg von der amerikanischen Popmusik begleitet wird. Liebevoll zeichnet Bakshi die Bilder seiner eigenen Kindheit nach. Er lässt die Söhne der Familie ihre Träume erleben aber auch daran scheitern.
Fazit: Fast 100 Jahre Popkultur aufgelöst in tollen Bildern und einer erlesenen Musikauswahl. Seht ihn euch an!
Gerührt sein von der kollektiven Kraft,

war mein heute abend erlebtes Gefühl. Das wunderschöne Projekt des gemeinsamen Erstellens einer Sache wird hier durch Musik und Video lebendig gemacht. Viele individuelle Äusserungen kommen harmonisch zusammen und sind wie in einem Baukasten miteinander kombinierbar. Bitte das Gedicht (Narrative) finden und mitlaufen lassen.
Frage mich, ob der Ansatz auf eine visuelle Suche übertragbar wäre. Das Raster der Musikstücke bedeutet Tonlage, Tempo und Volume. Für eine visuelle Darstellung wären es dann wohl: … ?
Link: http://inbflat.net/
Kulturschiff “Stubnitz” kommt zurück nach Rostock
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Sie ist auf dem Weg zum Heimathafen nach ihrem unfassbar langem Abschied am 27.08.2008. nach Amsterdam. Wir freuen uns auf Blo und seine Crew und das tolle Programm im April: gleich am Freitag die Kultsemesterparty, Support des elektronischen Stadthafenfestivals “Kommt Zusammen”, Konzerte guter Bands wie Alos, Anna Rikje Rosenthal, Golden Diskó Ship, Bad Luck Ride On Wheels, Wojczech oder The Rabblerousers.
die Website des Traumschiffes:
www.stubnitz.com
die aktuelle Position der MS Stubnitz könnt ihr hier mitverfolgen:
http://www.digital-seas.com/vessel_search/vessel_details/on/stubnitz_q211218820_6513774.html
Schluss mit dem Musik-Besitz, get Spotify now!

Die junge schwedische Firma Spotify krempelt gerade den Musikmarkt um, mit ihrer einfachen und deswegen genialen Software.
Verträge mit Major-Labels ermöglichen ein großes Audioarchiv, auf das die Nutzer mit einer speziellen Software zur Suche und zum Abspielen Zugriff haben. Schluss mit Herunterladen, Taggen, einordnen, Platz suchen - just play.
Die iTunes angelehnte Oberfläche macht die Suche, das Stöbern und Anhören derartig einfach, das ich in den letzten beiden Monaten mehr neue Musik gehört habe, als in den letzten fünf Jahren MP3-Juggling. Thematische Streams sind möglich, genauso wie eigene Playlisten, die sich dann wiederum mit anderen Nutzern sharen lassen. So entsteht gerade eine ganze Welt von Musik-empfehlenden Webseiten und ich kann mir so viele Möglichkeiten vorstellen, die unseren Umgang mit Musik völlig verändern werden.
Zugriff, nicht Besitz wird diesen Zustand kennzeichnen und die Möglichkeit, von überall und jederzeit auf die eigene Hörliebe zugreifen zu können (Netz vorausgesetzt). Die Mp3 Piraterie erledigt sich damit von allein, vorausgesetzt, Label und Artists lizensieren ihre Songs auch für diese Plattform.
Neunundneunzig Euro Ballons im Jahr kostet “the world largest music database at your fingertips”. Bin gespannt, ob wir die Auswirkungen unseres für LoHRO gesponserten Accounts auch wirklich hören werden, im dann zu nutzenden Autoradio. JAKOTA jedenfalls hört soviel Musik wie lange nicht, lately.


Links:
Spotify.com
LoHRO Radio aus Rostock
JAKOTA Design Group
http://torrentfreak.com/spotify-an-alternative-to-music-piracy-090102/ Background Discussion
U23D - ein Konzert in 3D
Im Ostsee-Welten in Warnemünde läuft momentan U23D, ein 83 Minuten 3D-Film über ein Live-Konzert von U2. Mein erstes Konzert und trotzdem bin ich der Meinung, daß es (für mich) besser ist als live, weil man immer die beste Perspektive hat. Oder kann man bei Live-Konzerten auch auf der Bühne rumroppen ohne Konsequenzen? ^^
Hochauflösende Aufnahmen, bei den der 3D-Effekt nicht einfach nur räumlichen wahrgenommen wird, sondern auch durch das zunehmende Detail. Wenn die Sänger auf einen zukommen und man Schweissperlen zu einem Rinnsaal verschmelzen sieht, dann ist das einfach faszinierend. Wenn scheinbar einer in der Reihe vor einem die Arme hebt und man erstmal eine Sekunde braucht, um zu begreifen, daß das die Arme von einem auf dem Konzert sind … - geil. Wenn Menschenmassen im Chor singen und tanzen und man wirklich das Gefühl hat, man hängt am Seil darüber, dann ist man wirklich mittendrin. Ernüchternd dann, wenn man zwischendurch die Polarisationsbrille abnimmt, auf die eklig flache Leinwand schaut und bemerkt, wie “unbewegend” eigentlich 2D-Kino ist.
Man hat sicherlich schon einige 3D-Filme gesehen, aber meines Erachtens drehen sich diese meistens nur um den Effekt selbst: sprich was kann man technisch alles machen. Bei U23D scheint es, als ob die Frage einfach nur lautete: wie kann man es so real wie möglich rüberbringen. Wir sind nunmal 3D, verkümmert aber unser Anspruch durch 2D-Entertainment.
10€ für 83 Minuten in einem kleinen aber feinen Kino … - das ist in Ordnung. Wer die Musik von U2 mag wird gleich doppelt bedient. Sehr genial fand ich die “Feuerzeug-Szenen”, wo statt Feuerzeugen Tausende von Handys erstrahlten …
Mehr Infos zum Film: http://www.u23dmovie.com/
YouTube mit TimeTube und Timeline cruisen
Es brummt in meinem Schädel
Damit ihr es nicht verpaßt! Der schwedische Überaschungshit des letzten Jahres. Ein interessanter Elektronik/House-Track in schönstem Skane-Akzent. Und das Video ist sehenswert zur Musik zusammengeschnipselt.
Hier prima die Decke der Agentur durchhämmern,…

Das feine Beatport.com mit seiner umfangreichen Auswahl an Club-Musik hat ein Schwesterportal erhalten, diesmal ausschliesslich der Urban Sektion gewidmet: www.beatsource.com.
obenstehender Player bringt Euch eine Chartauswahl und spielt durch die Liste. ALSO SCHOEN LAUT MACHEN !!
Pfusch am Bau!
Mein Verständnis von Akustik und allem was damit zusammen hängt, geht über einen Durchschnittswert wohl nicht hinaus. Doch warum es in meinem Zimmer all abendlich wummert, wenn mein WG-Mitbewohner in seinem Zimmer einen Film bei Zimmerlautstärke schaut oder Musik hört, ist mir erst nach fast zwei Monaten klar geworden. Aber von Anfang an.
Er verwendet zur eigenen Beschallung ein 2.1 Boxensystem von Logiktech. 40 Watt RMS mit einem Subwoofer der so klein und leicht ist, dass man annehmen könnte er sei eine Attrappe. Der Regler für die Intensität des Basses ist, na ich schätze jetzt mal, auf 10% des möglichen Wertes eingestellt. Auch der Volumenregler an seinem Laptop sagt “alles im grünen Bereich”. Befindet man sich in seinem Zimmer und hört die Musik, ist man der Meinung “Ja, das ist eine angenehme Lautstärke.” Auch mir ging es so. Geht man in das Nachbarzimmer (mein Gemach) und ist einmal ruhig, so fragt man sich ganz schnell “Hat der eben am Regler gedreht oder wieso höre ich den Bass in meinem Zimmer so wummern?”. Doch er hat nichts verändert. In seinem Zimmer ist vom Bass “nichts” zu hören. In meinem Zimmer hört man nur “wuuummmmmm wuuuummmm”…
Nach dem Durchdenken vieler Möglichkeiten bin ich schlussendlich auf die Lösung gekommen: es liegt an der Wand zwischen seinem und meinem Zimmer! Dabei handelt es sich um eine Wand aus Gipskartonplatten die auf ein Gestell geschraubt sind. Sie trennen einen großen Raum somit in zwei kleinere Räume. Dabei wurde offensichtlich vergessen den Hohlraum mit Dämmstoff auszufüllen! Bleibt die Frage: Absicht oder Fahrlässigkeit?! Ich tippe mal auf das Erstere :(. Wollte wohl wieder jemand Geld sparen. Bleibt wohl nur die Möglichkeit Eierkartons auf die Wandseite mit den Boxen zu kleben um an Schall zu brechen was zu brechen geht.

