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Okt 25 2011

Mayday!

Wann immer man anfängt, bestimmte Dinge als gegeben und fundamental zu betrachten, sich eine Explosion ereignet … . Anschließend sich dann damit tröstend, dass ja alles noch viel schlimmer hätte kommen können. Außerdem hat Rauch ja auch seine schönen Seiten und gut klingen tut es ja auch irgendwie. Nur meinen Lieblingsregler hat es erwischt. oO

Okt 20 2011

ZFS, bitte übernehmen Sie …

 

Speicherplatz kann man nie genug haben. Besonders dann nicht, wenn man das Backup für mittlerweile ein Dutzend Webserver zu verantworten hat. Also die Lizenz zum Shoppen geholt und die billigste Konsumerware gekauft, die zu haben war … – diese dann aber in rauhen Mengen. Man baue also einen günstigen & dummen SAS-Controller und so viele Platten mit HotSwap-Bays wie möglich in einen Rechner, fertig ist die Speichertonne. ZFS sich dieses Rezept nennt, das womöglich letzte Dateisystem der Menschheit, denn es vereint so ziemlich alles, was das Dateisystem-Herz begehrt: Copy-on-write, alle RAID-Modi, Snapshots, Checksummenprüfung bei jedem Lesevorgang, 128 Bit Adressierung … Diesen Beitrag weiterlesen »

Sep 10 2011

GoPro goes wild …

Sep 03 2011

FrSky TFRSP RSSI vs. Ikarus OSD

Für den Autopiloten beim Ikarus-OSD benötigt man einen Receiver, der PPM kann. Ein RSSI-Ausgang wäre auch schön, um während des Fluges die Signalstärke sehen zu können. Der FrSky TFRSP kann beides und ist spotbillig. Ärgerlich dann die Erkenntnis, dass RSSI nur per PWM zur Verfügung steht und der Ikarus nur analoges RSSI versteht. Also Receiver geöffnet und eine Weile gemessen, während ich den Sender ständig an und aus schaltete. Und siehe da …, einen Kontakt gefunden, der RSSI analog zwischen 0 und 0.6 Volt ausgibt. Vorsichtig ein Kabel angelötet und dieses dann mit Epoxid auf der Platine fixiert. Dann noch ein kleines Loch ins Gehäuse schnitzen und das Kabel nach draußen führen, fertig. Viel Glück für die, die vor einem ähnlichen Problem stehen.

frsky tfrsp analog rssi

Aug 15 2011

Immersionsflug nach Sonnenuntergang

Für HD bitte unten im Player auf 720p stellen. Mein 3. Flug mit einer Funk-Video-Brille. 37 bestätigte Mückenstiche in 20 Minuten ich mir einfing. Künstlicher Horizont inaktiv, da ich vergaß ihn zu kalibrieren. Dies war ein Reichweitentest und ich wollte sehen, ob die Kamera noch genug sehen kann nach Sonnenuntergang in Vorbereitung auf eventuelle Nachtflüge. Es war absolut windstill und so flog sich das ganze wie auf Schienen. FPV changed my life. :)

Jun 16 2011

We’ve come a long way


Als “old fart” mit nostalgischen Anwandlungen erkläre ich den heutigen Tag zum “Ehrentag des Doppelkanals” und huldige hiermit der Bandbreite längst vergangener Tage.
Möge ein jedes Bit per Handschlag begrüßt sein:

sudo ipfw add 500 pipe 1 ip from any to any
sudo ipfw pipe 1 config bw 128kbit/s plr 0 delay 20ms

Morgen wird dann wieder 400x schneller:

sudo ipfw delete 500

Mai 06 2011

Department of Procrastination goes GoPro

720p. 960p. 1080p.
Sonne. Wolkenloser Himmel. Leichter Wind verschafft der Warnow eine Gänsehaut. Segelwetter!
30 fps. 60fps. True HD.
Kleine Menschen takeln unwesentlich größere Boote auf. Angekleidet mit Neopren oder Trockenanzug, Sonnenbrille und Weste.
f/2.8. Fixfocus. 170° bei 720p/960p. 127° bei 1080p.
Boote werden geslippt. Die kleinen Menschen springen flink an Bord. Kurzes Hantieren an Schwert und Ruder und Großschot. Abstoßen vom Steg. Los geht’s!

Traditionsgemäß interessiert sich bei Jakota ein erklecklicher Anteil der Belegschaft für audiovisuelle Aufnahmetechniken jedweder Art. Dass es dennoch so lang gedauert hat, bis sich eine GoPro in die Abteilung für Zeitverschwendung verirrte, hängt zweifelsfrei mit persönlichen Verfehlungen innerhalb der Abteilung “Einkauf” zusammen; personelle Konsequenzen werden die Folge sein.

Seit einer guten Woche befinden sich nun gleich *ZWEI* GoPros im Anlagevermögen der Firma. Dieser Text handelt vom zweiten Test im Rahmen ernsthafter Evaluation und Grundlagenforschung.

Nachdem Test #1 in die hohen Lüfte oberhalb von 300 Meter über dem Meeresspiegel führte, nahm sich Test #2 der Leistungen aus Frosch- oder besser Fisch-Perspektive an. Eine kleine Jolle sollte es dieses Mal sein.

Erste Gehversuche im Büro zeigten, dass sich die – nicht einmal zigarettenschachtelgroße – Kamera gut ausrichten läßt. Obwohl ein Kontrollmonitor fehlt, macht die stark weitwinkelige Optik ein Ausrichten “Pi mal Daumen” möglich. Anfängliche Überlegungen, die Kamera als “bird’s view” vom Mast in die Jolle schauen zu lassen, wurden verworfen, da ein passender “roll bar mount” es nicht rechtzeitig ins Labor schaffte. Zudem dreht sich der Mast der gewählten Jolle mit der Segelstellung, für den ersten Versuch sollte es eine etwas “ruhigere” Teststellung sein.

Montiert wurde die Kamera letztendlich auf der Mastbank eines Optimisten, weltweit die verbreitetste Bootsklasse für segelnde Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Befestigt wurde sie mit dem mitgelieferten Saugfuß (“suction cup”), vergleichbar mit den Lösungen, die auch kleine Navigationsgeräte an der Autoscheibe halten. Als zusätzliche Sicherung dienten Tape und eine Leash, einige Foren-Berichte über verlorene Kameras spielten eine nicht unwesentliche Rolle bei dieser Entscheidung. :-)
Grundsätzlich bietet GoPro alle erdenklichen Befestigungsmöglichkeiten an, dem erwähnten Saugnapf stehen in der gewählten “Motorsports”-Edition noch diverse selbstklebende Halterungen und ein 3-Wege-Pivot-Arm zur Seite.

gopro_montage1

Aufgezeichnet wurde in 1080p – wer hat, der kann :-) Der 720p-Test findet in der nächsten Woche statt, satte 170° versprechen deutlich “fetzigere” Bilder im Fischaugen-Look…

Das Resultat der 1080p-Aufzeichnung überzeugt: Knackige Schärfe, satte Farben und ein respektabler Umgang mit Gegenlicht überzeugen auch noch letzte Zweifler; das Ding rockt! Nach 83 Minuten liegen knappe 10GB auf der SD-Karte, nicht ein Kompressionsartefakt oder Ruckler trüben die 30-fps-Aufzeichnung. Respekt!

Zurück ins Büro, der Lego-Todesstern will auch noch zusammengebaut werden.

P.S. Danke an den RSC92, der die Aufzeichnung ermöglichte.

Apr 26 2011

two months with the iPhone4 , tracking map

iphone_tracks_in_europe_201104

Für alle Mac Nutzer gibt es jetzt ein einfaches Programm zur Anzeige der auf dem iPhone gespeicherten Bewegungsdaten. Ein Thema, das in den vergangenen Tagen ja von jedem unwissenden Journalisten wiederholt wurde. Wahrscheinlich mit der Motivation, endlich einen grauen Fleck auf der weißen Apple-Weste ausmachen zu können.

Technisch fallen die Streuwerte der Triangulierung auf, bestimmte Bereiche fehlen sogar (bin definitiv in Flensburg->Dänemark gewsen), das Gesamtbild ist denoch aufschlussreich.
Grundsätzlich ist die Auseinandersetzung mit der Erfassung und dem Zugang von persönlichen Daten wirklich notwendig, hier ein Gefühl für Schutzwürdigkeit und Umgang zu entwickeln, steht jedem Facebook-Nutzer gut an. Mein Handy bleibt jedenfalls fest in meiner Tasche und dem Beamten mit weißem Stecker in der Hand vorenthalten :-)

selbst ausprobieren:

http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/

Nov 30 2009

Unkontrollierte Bandbreite braucht das Land

Seite heute hat JAKOTA VDSL2 am Start mit 50MBit/s Down- und 10MBit/s Upspeed. Bisher mit 6072/512KBit unterwegs und nicht wirklich glücklich damit, wann immer es um das Hochladen von größeren Dateien ging. Anfragen zwischendurch bei der Telekom, ob eine Erhöhung des Datenduchsatzes möglich wäre, wurden stets mit “aus physikalischen Gründen nicht möglich” beantwortet. Umso schöner dann das erst vor kurzem möglich gewordene Angebot, auf VDSL2 umzusteigen und das bei geringeren Kosten.

Auch die Reduzierung der Signallaufzeit ging mit VDSL2 einher: der bisherige Anschluss lief mit vollem Interleaving (Verschachtelung der Pakete, um Fehler erkennen zu können), was zu einer minimalen Signallaufzeit von >60ms führte. So lange dauert der Hin- und Rückweg eines Requests mindestens, unabhängig von der eigentlich zu übertragenden Datenmenge und wie nah der Server ist, was bei jedem Klick im Web spürbar ist. Sprich selbst bei 100MBit-Anbindung kann eine Website nicht schneller über den Screen flitzen, als es die Signallaufzeit zuläßt. Auch das Interleaving ließ sich in der Vergangenheit leider nicht abschalten bei uns, aufgrund von Leitungsqualität oder Leitungslänge.

Stelle man sich ein Auto vor: Bandbreite ist das Ladevolumen des Autos und die steigende Signallaufzeit die Zahl der Ampeln zwischen Rostock und Hamburg. Ob man nun einen Audi R10 fährt oder den Schulbus – beide fahren gleich schnell, aufgrund des zäh fließenden Verkehrs. Die minimale Laufzeit von Rostock nach Hamburg hat ein Minimum, welches beide nicht unterschreiten können. Es sei denn man schaltet Ampeln ab. Kontrollmechanismen weglassen. Es erhöht sich vielleicht die “Unfallgefahr”, aber macht es Sinn, 100 garantiert ankommende Autos auf den Weg zu schicken, anstatt in der gleichen Zeit 200 Autos, von denen vielleicht 10% unterwegs aufgrund von Unfällen ausfällt, wenn das Ziel maximaler Durchsatz ist?

Die Signallaufzeit bei JAKOTA hat sich jedenfalls halbiert. Das spürt man bei jedem Klick und am Ende meines Lebens werde ich dadurch gefühlte 1000 Requests pro Tag x 365 Tage im Jahr x 60 Jahre die mir noch bleiben x 30ms Gewinn pro Klick = 657.000.000ms gespart haben, was mir eine Woche mehr für anderen sinnlosen Kram läßt. :)

Praktisch heißt das: eine CD von 700 MB in 2 Minuten runterladen statt in 16 Minuten, DVD von 4.7GB in 14 Minuten statt in 112 Minuten. Hochladen von einer typischen Nette-Mail (Grafik-Raw PDF CMYK verlustfrei) ala 30 MB kann nun in 24 Sekunden versandt werden statt wie bisher in 9 Minuten.

Danke Telekom, ich bin begeistert.

Mrz 21 2009

Das Neue ist da

Jakota Handybattle

Das Mobiltelefonbetriebssystem der allerneusten Generation und sein Mutterschiff (das Google G1)  hat den Nordostteil der Norddeutschen Tiefebene erreicht. Letzte Woche landete es nach seiner langen Reise aus Asien und dem letzten Zwischenstopp im T-Punkt im JAKOTA Headquarter. Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Herz des Technikfreunds höher schlagen lassen, entfaltete es dann gestern auch vor mir seine volle Schönheit. Ich bin zwar schon ein wenig voreingenommen gewesen. Allerdings – wie ich jetzt gemerkt habe – zu recht :). Eingebauter Kompas, Lagesensor, Beschleunigungssensor, eingebaute Kamera,eingebautes GPS, Touchscreen und sogar ein eingebauter Trackball. All das und noch eine ganze Menge mehr bringt der kleine weisse Kasten mit. All diese tollen Funktionen und eine gute Dokumentation ermöglichen uns – dem geneigten Entwickler – großartige Dinge mit diesem Gerät anzustellen. Dank Open Source und freier Lizenzen wurde mit Android eine explosive Menge an Möglichkeiten erschaffen die dazu führen kann, dass bei Nutzern und Entwicklern eine Bombenstimmung ausbricht.

Mal gucken, was wir mit den neuen Möglichkeiten anstellen. Vielleicht sowas wie …. naja, lassen wir uns mal überraschen.

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